Unternehmensgeschichte

Nach meinem Verständnis ist eine Familie mehr als nur ein Mann, eine Frau und ihre Kinder. Dies sind auch die Eltern, Großeltern, Geschwister, Tanten, Onkel, usw.​​… Das ist eine ganze Dynastie.

Als ich jung und unerfahren war, wollte ich mich schnell von meiner Familie lösen, alles fallen lassen, was mir veraltet erschien und was mich einschränkte. Ich wollte all das hinter mir lassen und mir lieber meine eigene Welt aufbauen. Nachdem ich gereist, in verschiedenen Ländern gelebt, andere Kulturen kennengelernt und genügend Erfahrung gesammelt hatte wurde mir jedoch klar, dass ich mich geirrt habe.

Vor der Hochzeit hatten mein jetziger Ehemann und ich eine ziemlich lange Zeit, in der wir in verschiedenen Ländern leben mussten. Er blieb in Österreich, ich ging zuerst nach Japan und dann nach Deutschland um zu arbeiten. Um irgendwie eine anfangs noch recht zerbrechliche Beziehung aufrecht zu erhalten fing ich an, kleine Rituale und Traditionen zu entwickeln, um unser Verhältnis zu festigen. Als ich nach der Hochzeit in die Familie meines Mannes aufgenommen wurde, begann ich mich zu erinnern, wie der Bruder meines Großvaters Familientreffen organisierte, bei denen sich alle trafen, gemeinsam aßen und Spaß hatten. Doch als der Bruder verstarb wurden die Treffen zunächst seltener und verschwanden dann leider nach und nach vollständig. Zu diesem Zeitpunkt hat mich das nicht gestört. Erst als ich heiratete merkte ich, was ich verloren hatte und jetzt vermisse.

Ab diesem Zeitpunkt habe ich angefangen, meine Dynastie aufzubauen. Gemeinsam mit meinem Mann haben wir alte Traditionen wieder zum Leben erweckt und neue begonnen. Zunächst haben wir angefangen, im Herbst jährliche Treffen mit der älteren Generation zu arrangieren. Wir machen jedes dieser Treffen zu etwas Besonderem und passen es an die Stimmung und Gewohnheiten der Teilnehmer an. Die älteren Teilnehmer freuten sich, dass es endlich jemanden gibt, der die Tradition des Familientreffens fortsetzt. Sogar die Jugend hat sich dafür begeistert und jetzt organisieren wir jedes Frühjahr abwechselnd ein Treffen der jungen Generation der Familie.

All dies inspiriert und motiviert mich. Ich wollte mehr tun – ein altes Familienwappen finden oder zusammen ein Neues erschaffen, das die modernen Werte unserer Familie widerspiegelt.

Um es nicht nur in einer Schublade aufzubewahren, sondern es auch für alle sichtbar zu machen, ist mir die Idee gekommen, es auf Servietten zu sticken und auf Familienfotoalben und anderen Accessoires zu platzieren.

Ich habe das Handarbeiten immer geliebt. Außerdem inspiriert mich als Familienfotografin das Arbeiten mit alten Fotografien und das Erstellen von Familienarchiven ganz besonders. Ich liebe es zu sticken, besonders auf meiner alten Nähmaschine. So entstand die Idee, all dies miteinander zu verknüpfen, meine Erfahrungen weiterzugeben und andere zu inspirieren.

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